Praxis für Psychotherapie und Paarberatung

Sexualtherapie

Let's talk about sex - Die angeblich „normalste Sache der Welt“ ist immer noch ein Thema, das vielen Menschen nicht so leicht über die Lippen kommt. Das ist wenig verwunderlich, neuere Forschungen gehen davon aus, dass die individuelle Sexualität eines Menschen so einzigartig wie unser Fingerabdruck ist (Clement). Darüber hinaus befindet sie sich zumindestens hinsichtlich einiger Aspekte in einem steten Wandel.

Meine Arbeitsweise als Personzentrierter Paartherapeut bietet Ihnen einen sicheren Raum, Ihre Gedanken, Wünsche und auch Vorbehalte ins Gespräch zu bringen.

Sexualität in langen Beziehungen

Gerade in Beziehungen, die auf Dauer angelegt sind, verstummt häufig das Gespräch über die gemeinsame Sexualität. Die Partner erleben häufig schon die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität als irritierend. Die Befürchtung, den Partner auch noch zu irritieren, führt dazu, dass Gespräch immer wieder hinaus zu schieben.

Schließlich reißen Liebe und Sexualität immer mehr auseinander, was ein erhebliches Risiko für die Beziehung und auch das individuelle Glück der Partner birgt.

Der geschützte Raum der Therapie senkt die Hemmschwelle und ermöglicht eine freie Begegnung mit der eigenen und der gemeinsamen Sexualität.

Individuelle sexuelle Störungen

Auch individuelle sexuelle Störungen sind im Kontext der teilweise rigiden sozialen Erwartungen zu sehen. Der Schlüssel zur Behandlung individueller sexueller Störungen liegt häufig darin, jenseits der sozialen Erwartungen die ganz persönlichen, eigenen Vorstellungen und Wünsche wieder zu entdecken.

Sexualtherapie als Therapie des Begehrens

Sexualtherapie ist heute nicht mehr darauf beschränkt, biologische Funktionalität wieder herzustellen. Ich verstehe Sexualtherapie als eine „Therapie des Begehrens“ (Clement). Eine Therapie, die dem Individuum hilft, sich dem eigenen Begehren und dem des Partners zu stellen und seinen eigenen Weg darin zu finden.

Ich folge in meiner Therapie den Ansätzen von David Schnarch („Crucible“-Methode) und Ulrich Clement (systemische Sexualtherapie).

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